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Die 3 wichtigsten Schritte für den Anfang mit SEO

05.03.2019     /    Denis Fenger

Traffic ist für jede Website erfolgsentscheidend und besonders SEO hat darauf einen starken Einfluss. Konsequenter und qualitativ hochwertiger Traffic, für den du nicht bezahlen musst? Wer sagt dazu schon nein.

Zwischen Suchmaschinenalgorithmen und exzessivem Branchenjargon kann es auch schnell schwierig werden, den ganzen SEO-Ansatz in den Griff zu bekommen. In den folgenden 3 Schritten zeigen wir dir, wie du eine solide Grundlage für deine Website schaffen kannst. Vorher sollten wir allerdings einen Schritt zurückgehen.
 
 

Was ist SEO und warum ist es wichtig für deine Website?

 
Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist der Prozess der Generierung von mehr organischem (d.h. freiem, natürlichem) Traffic von Suchmaschinen wie Google, Bing und Yahoo. Wenn du z.B. bei Google nach etwas suchst, gelangst du damit auf die Suchmaschinen-Ergebnisseite oder auch Search Engine Ranking Pages (kurz: SERP):

SEO vs. SEA Anzeigen Google
Für den Suchbegriff „Weingläser“ findest du dann beispielsweise diese organischen Ergebnisse (grün), unter den bezahlten Anzeigen und gesponserten Google-Shopping-Ergebnissen (rot). Bei SEO geht es darum, dass deine Seiten unter den zehn organischen Suchergebnissen erscheinen. Natürlich gibt es noch viel mehr Seiten zu erforschen, aber je höher die Seitenzahl, desto geringer ist der Traffic.

Mehrere Studien fanden heraus, dass nur 5% der Sucher auf der zweiten Seite der Suchmaschinen weiterschauen. Auf Seite 3 sind es weniger als 2%. Neben den Seiten zählen aber auch die einzelnen Positionen. Die gleiche Studie ergab, dass das Spitzenergebnis auf der ersten Seite bei Google durchschnittlich 30% aller Aufrufe bekommt, das zweite Ergebnis im Schnitt 18%.

Den ersten Platz zu erreichen ist besonders bei starken Konkurrenten schwer, daher sollte man sich anfangs eher darauf konzentrieren, die erste Seite überhaupt zu erreichen und das am besten für mehrere Keywords. Oft gehen Besucher ohnehin noch einmal zurück auf die Suchergebnisse um woanders weiterzuschauen. Zugleich hat man mit mehreren Keywords auf der ersten Seite eine bessere Chance von mehr Interessenten gefunden zu werden und man spart sich viel Zeit gegen einen starken Konkurrenten anzukämpfen.

Jetzt stellt sich nur die Frage, wie kommt man als Nicht-Profi und ohne Hilfsmittel auf geeignete Keywords für die eigene Website?
 
 

Schritt 1: Keyword-Recherche

 
Es sollte nicht verwundern, dass der erste Schritt darin besteht, hochwertige Suchbegriffe zu identifizieren, die deine potenziellen Kunden bei der Suche verwenden könnten. Dafür ist die Keyword-Recherche sehr wichtig, die auf verschiedene Weise durchgeführt werden kann. Dabei ist wichtig zu beachten, dass Online Shops mit physischen Produkten anders vorgehen als Websites mit Informationen, digitalen Produkten und Dienstleistungen.
 

Physische Produkte

 
Wenn du beispielsweise Produkte online verkaufst, dann kannst du am besten selber mit einer Google-Suche starten und auf die Ausfüllfunktion von Google achten (grün):

Ausfüllfunktion Google Keyword Recherche
Wenn du deine Suchanfrage dann abschickst (Beispiel: „Weingläser“), kannst du unten auf der Seite verwandte Suchanfragen finden:

Ähnliche Suchanfragen Google
Diese Stichwörter können eine Goldgrube für Keyword-Ideen sein, vor allem, wenn man schon ein paar grundlegende Keywords im Kopf hatte und noch spezieller sucht.

Wenn es um ein physisches Produkt geht, kannst du einen ähnlichen Prozess bei Amazon durchführen. Das Tolle an Amazon-Vorschlägen ist, dass sie produktbezogen sind, im Gegensatz zu Google, wo einige Informationen zu Keyword-Vorschlägen enthalten sind.

Keyword Kategorien finden
Achte besonders auf die Keywords, die drei bis vier Wörter lang sind. Je länger das Keyword, desto spezifischer ist es. Das bedeutet weniger Wettbewerb und oft höhere Conversion Rates (Konversionsrate = Verhältnis zwischen Aufrufen und Aktionen/Käufen).

Diesen Prozess kannst du mit Hilfe von Tools automatisieren. Beispielsweise automatisiert KTD den Prozess sowohl für Google als auch für Amazon. Dies erspart dir tonnenweise manuelle Arbeitszeit, besonders wenn du einen großen Produktkatalog hast.

Neben Amazon kannst du auch auf anderen großen Seiten schauen wie beispielsweise Ebay. Zuerst solltest du dabei immer die relevanten Produktunterkategorien für deine Schlüsselwort- und Kategorie-Ideen sammeln.
Hier hätten wir die Kategorien von Amazon:

Amazon KategorienMehr geht wahrscheinlich nicht. Angenommen du verkaufst Weingläser. Such dir nun die Kategorie (siehe oben: rot) und wähl die relevanteste Unterkategorie aus (siehe unten: rot). Jetzt kannst du sehen, wie Amazon deren Gläser sortiert und organisiert:

Amazon Sortierung Produkte SEO

Kombiniere die neuen Ideen für Keywords und Produktkategorien. Vielleicht findest du auch Unterkategorien, die du erkunden kannst und die dir noch mehr Anregungen geben werden. Wiederhole diesen Vorgang für alle anderen großen Wettbewerber.
 

Tool für die Keyword-Suche

 
Wenn du Budget für ein SEO Tool hast, können wir dir SEMrush empfehlen. Das Tool übernimmt unter anderem die Keyword-Suche für dich, indem du die Domains von deinen Konkurrenten eingeben kannst und alle ihre Keywords erhältst. Du kannst mit dem Tool noch weiter gehen und beispielsweise deine Website mit anderen Vergleichen, um zu sehen für welche Keywords deine Konkurrenz gelistet wird und du nicht. Oder du nutzt das Keyword Magic Tool, das dir ähnliche Keywords aus der Wortgruppe vorschlägt.
 

Dienstleistungen und digitale Produkte

 
Im Gegensatz zu physischen Produkten kommt es bei digitalen Produkten und Dienstleistungen viel mehr auf den Inhalt deiner Texte an. Schreibe daher etwas mehr Text über dein Business, damit Google deine Seite verstehen kann und dich dementsprechend dafür belohnt. Natürlich solltest du auch hier die passenden Keywords vorher heraussuchen und diese in deine Texte miteinbinden. Übertreibe es dabei allerdings nicht, sonst wird deine Seite eher als unstrukturiert gewertet.

Tipp: Schreibe deine Texte zunächst ohne auf die Keywords zu achten und führ dann die Keyword-Recherche durch. Die wichtigsten Keywords kannst du dann anschließend in deinen Text miteinbinden. Auf diese Weise vermeidest du, dass sich dein Text künstlich anhört. Falls du SEMrush verwendest, kannst du dazu den SEO Writing Assistant nutzen.

Optional kannst du dir deine Keywords bei Google durch Vorschläge einholen oder durch Google Trends, Google Adwords und allgemeine Konkurrenzanalysen sammeln. Konkurrenzanalyse heißt in diesem Fall: Du gibst die Keywords für die du gelistet werden möchtest bei Google ein und öffnest die Seiten deiner Konkurrenten. Achte dabei auf die Struktur und Inhalte der Webseiten.
 

Die Wahl der richtigen Keywords für deine Website

 
Deine Liste an Keywords ist im Moment wahrscheinlich ziemlich lang. Wie schränkt man diese Liste jetzt ein und konzentriert sich auf die Keywords, die am wichtigsten sind? Starte mit den grundlegenden Faktoren.
 

1. Volumen:

 
Je höher das Suchvolumen, desto mehr potenzieller Traffic kommt auf deine Website. SEMrush kann dir Daten zu dem Suchvolumen bieten, aber auch kostenlose Tools wie der Google Keyword Planner. Wichtig: Keywords mit einem hohen Suchvolumen bedeuten meistens auch eine Menge Konkurrenz.
 

2. Wettbewerb:

 
Je niedriger der Wettbewerb, desto wahrscheinlicher ist es, dass du für das Keyword einen guten Rang einnimmst. Auch hier kann dir SEMrush den Keyword-Wettbewerb anzeigen, eine kostenlose Alternative ist Moz , um den Wettbewerb einzuschätzen.
Hier ein Beispiel bei Moz:

Moz Keyword-Wettbewerb

Page Authority (PA) und Domain Authority (DA) geben dir Aufschluss darüber, wie schwierig es wäre, einen höheren Rang als diese organischen Ergebnisse zu erreichen. Je höher die Zahlen, desto schwieriger wird es sein, einen guten Rang dafür zu erhalten.
Insgesamt solltest du nach Keywords mit hohem Suchvolumen und geringer Konkurrenz schauen.
 

3. Relevanz:

 
Wie relevant ist deine Produktseite oder Kategorie-Seite für den Suchbegriff? Das ist ein enormer Ranking-Faktor, der oft vernachlässigt wird. Halte dich an Keywords, die wirklich zu deinen Produkten passen. Du kannst Google nicht austricksen.
 

4. Der Teufel steckt im Detail:

 
Du solltest spezifisch sein. Warum? Hier ein Beispiel: Du kennst wahrscheinlich die vielen Anzeigen wie „In einem Tag 5000 € verdienen“. Angenommen bei dir besteht ein Grundinteresse, würdest du nun eher auf diese Anzeige klicken oder auf eine andere mit dem Text „Reich werden“?
Wahrscheinlich würdest du auf die erste Anzeige klicken, weil du konkret etwas damit anfangen kannst und direkter angesprochen wirst. Genauso ist es auch mit Keywords, sei detailliert.
 
 

Schritt 2: Seitenstruktur

 
Wie deine Webseiten organisiert und strukturiert sind, wirkt sich auf deine Platzierungen in Suchmaschinen aus. Außerdem wirkt es sich auch auf die User Experience aus. Grundsätzlich musst du es den tatsächlichen Besuchern und Suchmaschinen leicht machen, Dinge auf deiner Website zu finden. Leichter gesagt als getan. Wenn du Produkte und Kategorien hinzufügst und entfernst, wird die Struktur deiner Website schnell kompliziert. Wenn du diesen Punkt von Anfang an richtig machst, sparst du dir eine Menge Zeit.
 

Zwei wichtige Regeln:

 
1. Stelle sicher, dass deine Website-Struktur einfach aufgebaut ist aber auch einfach zu skalieren ist, wenn dein Business wächst.

2. Jede Seite deiner Website sollte so wenige Klicks von der Homepage entfernt sein wie möglich.
 

Einfachheit wird unterschätzt. Du möchtest wahrscheinlich nicht, dass sich deine Besucher auf den „Zurück“ Button verlassen müssen, um nach mehreren Kreisen erst zu finden, wonach sie gesucht haben. Und ich denke du willst auch nicht jedes Mal, wenn du z.B. eine neue Produktkategorie hinzufügst, deine komplette Website-Struktur neu organisieren und anordnen müssen.
Der größte Teil deiner Linkautorität befindet sich auf deiner Homepage. Es macht also Sinn, dass je mehr Klicks von deiner Homepage entfernt sind, desto weniger Autorität hat beispielsweise deine Produktseite.
 
 

Schritt 3: On-Page SEO

 
Da du deine Keyword-Recherche durchgeführt hast und deine Website-Struktur bereit ist, können wir anfangen zu optimieren.
Nicht überraschend fangen wir dazu erst mit den Basics an.
 

Die Grundlagen:

 
Wenn du bereits einen Webhoster hast, weißt du wahrscheinlich, dass es einige integrierte SEO-Funktionen gibt, die du nutzen kannst. Manche davon laufen sogar oft automatisch, wie die Erstellung der sitemap.xml und robots.txt. Andere Funktionen erfordern deine Optimierungsfähigkeiten, wie die:

  • Bearbeitung der Titel-Tags
  • Meta Descriptions, um deine Keywords einzufügen
  • Alt-Texte für Bilder, um deine Keywords einzufügen
  • URL-Namen für Blogeinträge, Unterseiten, Produkte und Kollektionen

Beachte bei der Optimierung deiner Titel-Tags und Beschreibungen, dass diese Google-orientiert sind. Schritt eins, versuche auf der ersten Seite bei Google gelistet zu werden. Schritt zwei ist es, Sucher davon zu überzeugen, dass sie tatsächlich deine Website durchklicken.

Modifikatoren wie „Rabatt“, „X% reduziert“, „Kostenloser Versand“, „Große Auswahl“, etc. können dir einen Antrieb geben. Warum? Weil Google verdächtigt wird, die Clickthrough Rate (CTR, Klickrate) als Ranking-Faktor zu verwenden. Suchmaschinenoptimierung allein reicht nicht, man muss auch das Interesse der Sucher wecken.
 

Die richtigen URLs wählen

 
Es gibt einige URL-Richtlinien, die für ein optimales Ranking zu befolgen sind:

  • Deine URL sollte für echte, lebende Menschen einfach zu lesen und zu interpretieren sein, denn Barrierefreiheit ist für Google wichtig.
  • Die Verwendung deiner Keywords in URLs wird immer noch sehr empfohlen, da sie in den Suchergebnissen angezeigt werden.
  • Kurze URLs sind besser als lange URLs. Versuche die Zeichen unter 50-60 zu halten.
  • Passe deine URL und den Seitentitel so genau wie möglich an.
  • Verwende keine Stoppwörter wie „und“, „von“, „das“ und „ein“.
  • Vermeide Keyword-Spam und sinnlose Wiederholungen, damit kannst du Google nicht austricksen und sorgt nur dafür, dass deine Website unprofessionell aussieht.

 

Nutze die Vorteile von LSI-Schlüsselwörtern (Latent Semantic Indexing)

 
LSI-Schlüsselwörter sind eng mit deinem Haupt-Keyword verwandt.
Du kannst diese entweder über eine schnelle Amazon-Suche (oder andere namhafte Wettbewerber) oder den guten alten Google Keyword Planner finden, über den wir oben gesprochen haben.
Auf Amazon, suchst du dein Haupt-Keyword und dann nach sekundären Keywords, die immer wieder auftauchen. Nehmen wir zum Beispiel wieder unsere Weingläser:latent semantic indexing schlüsselwörter beispiel

„30cl Inhalt“ „6er Set“ und „18cm hoch“ kommen alle mehrfach vor, was darauf hindeutet, dass sie starke Verkaufsfaktoren und wahrscheinlich gemeinsame Elemente von Suchbegriffen sind.
Du kannst diese Keywords auch wieder durch den Google Keyword Planner laufen zu lassen, um einige LSI-Keyword Ideen zu bekommen.
 
 

Schlusswort

 
Es gibt noch viel mehr Faktoren und Möglichkeiten um SEO effektiv anzugehen. Damit sind technische SEO, Link Building, Content-Marketing etc. gemeint.
Die oben beschriebenen Schritte werden dich aber vorerst auf den richtigen Weg bringen. Falls du deine Website selber optimierst, solltest du dich umfassend mit diesen Schritten beschäftigen, da deine folgenden SEO Bemühungen darauf aufbauen werden. Für einen genaueren Überblick und wie du SEO am besten selbst umzusetzen kannst, empfehlen wir dir zusätzlich an unserem kostenlosen SEO Webinar teilzunehmen.

Wenn du bereit bist tiefer in SEO einzutauchen, kannst du gleich mit unserem Anschlussbeitrag weitermachen.

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