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Technische SEO und Link Building richtig anwenden

07.03.2019     /    Denis Fenger
Technische SEO und Linkbuilding richtig machen

Dieser Beitrag fängt dort an, wo die wichtigsten 3 Schritte für den Anfang mit SEO aufgehört haben. Falls du ihn noch nicht gelesen hast, solltest du das unbedingt tun, bevor du fortfährst.
 
 

Als Auffrischung hier ein kurzer Überblick

  • Amazon-Vorschläge und Google-Vorschläge können großartige Tools dafür sein, um Keywords für deine Website zu finden.
  • Verwende SEMrush, um eine Liste von Keywords zu erhalten, um zu sehen für welche Suchbegriffe deine Konkurrenten gelistet werden und du nicht.
  • Die Wahl der richtigen Keywords hängt von dem Suchvolumen, der Schwierigkeit, Relevanz und Intention ab.
  • Stelle sicher, dass deine Website-Struktur einfach ist, um dein Business optimal zu skalieren.
  • Jede Seite deiner Website sollte so wenige Klicks wie möglich von deiner Homepage entfernt sein.
  • Kurze, Keyword-fokussierte URLs sind ideal.
  • Reduziere Seiten mit wenig Inhalt und vielen Beschreibungen.
  • Nutze die Vorteile von LSI-Schlüsselwörtern (Latent Semantic Indexing).

Weiter geht’s mit Schritt 4.
 
 

Schritt 4: Technische SEO

 

Seitenstruktur und Seitenarchitektur

 
Es empfiehlt sich, zunächst ein klares Bild von der aktuellen Seitenstruktur zu bekommen. Für alle Englisch-Mächtigen ist Screaming Frog’s SEO Spider eine gute Wahl. Damit kannst du deine Seite auf Ebenen analysieren. Heißt, du siehst welche Seiten am weitesten von deiner Homepage entfernt sind. Denn wie wir in Schritt 2 erfahren haben, ist die Autorität umso geringer, je mehr Klicks eine Seite von deiner Homepage entfernt ist.

Für diese Seiten solltest du eine Strategie entwickeln, um sie höher in die Architektur deiner Website erscheinen zu lassen. Dabei solltest du höhere Kategorien und Unterkategorien priorisieren. Wenn du noch wenige Kategorien hast, kannst du sie so leichter ausbauen und mit weiteren Keywords erweitern.
Das Ziel dieser Strategie ist es, die Anzahl der Kategorien und Unterkategorien zu erweitern und deine Produkte/Inhalte als auch wertvolle Keywords in den Ebenen weiter nach vorne zu bringen, damit sie besser platziert werden.

Wenn du über deine Website-Architektur und insbesondere über Unterkategorien nachdenkst, solltest du sowohl SEO als auch die User Experience (UX) im Auge behalten. Denk daran, es geht nicht nur darum Google glücklich zu machen. Es geht auch darum, deine Website so zu organisieren, dass sie für deine Besucher übersichtlich und benutzerfreundlich ist. Achte darauf, dass du mit den Änderungen beide Parteien glücklich machst.
Stell dir die beste Seitenarchitektur wie eine große Box vor, in der jede Produktkategorie ein Stein ist. Platziere jeden Stein so, dass er am sinnvollsten hineinpasst.

Denk zielgerichtet darüber nach, wie du deine Website strukturieren solltest. Stell dir dazu folgende Fragen:

  • Nutze ich die Vorteile meiner Keyword-Recherche aus Schritt 1?
  • Sind meine wichtigsten Seiten ein paar Klicks oder weniger von der Homepage entfernt?
  • Welche Seiten sollen aufgerufen werden und welche Seiten sollen im Hintergrund stehen?
  • Macht meine Website Sinn für den neuen Besucher?
  • Können Besucher schnell finden wonach sie suchen?
  • Habe ich meine Unterkategorien optimiert und die Wichtigkeit der Seiten richtig herausgestellt?

Wenn du diesen Schritt überspringst, erhältst du eine sehr chaotische Architektur, die mit dem Wachstum und der Skalierung deiner Website noch chaotischer wird.
 

Was wird indexiert/gelistet

 
Auch über diesen Punkt haben wir in Schritt 2 schon ansatzweise gesprochen.
Unzählige Dinge können bei der Indexierung schief gehen, so dass eine Seite entweder in den Datenbanken der Suchmaschinen gespeichert wird oder nicht. Einfacher gesagt, wenn deine Seite nicht indexiert ist, dann wird sie nie Besucher bekommen.

Google bietet uns einen schnellen Weg, um zu überprüfen, ob eine Seite indexiert ist. Nimm dazu einfach deine URL und füg „site:“ vor deine URL ein und führ eine Google-Suche durch. Hier ein Beispiel für Ebay: „site:https://www.ebay.de/“

site indexierung googleJetzt werden alle Seiten von Ebay angezeigt, die bei Google indexiert sind.
Ein weiterer Trick um die Indexierung deiner Seiten zu prüfen ist: „cache“ + deine URL in deinem Browser einzugeben. Am Beispiel Ebay würde der Link so aussehen: „cache:https://www.ebay.com/“
Sollte ein Google Error bei einer deiner URLs auftreten, dann ist deine Seite nicht indexiert.

Indexiert zu werden ist wichtig, aber auch wie es angezeigt wird. Snippets spielen hier eine große Rolle, um dich von der Konkurrenz abzuheben und die Entscheidung des Besuchers zu erleichtern. Die effektivsten Snippets verwenden vor allem Bewertungen. Führst du beispielsweise eine Suche nach „Bluetooth Köpfhörer“ durch, wirst du überall Sternebewertungen sehen. Die Ergebnisse haben in der Regel eine Bewertungszahl (z.B. 4,5) oder einen Prozentsatz (z.B. 92%), gefolgt von der Anzahl der Bewertungen oder Stimmen.

google schema markup sterne bewertungenUm diese Bewertungen anzuzeigen, kannst du JavaScript auf deiner Seite verwenden. Dazu kannst du den untenstehenden Code kopieren, die entsprechenden Informationen für die fettgedruckten Stellen anpassen und den Code einfach auf der Seite einsetzen.

<script type=“application/ld+json“>
{ „@context“: „http://schema.org“,
„@type“: „Product“,
„name“: „%%PRODUKTNAME%%#“,
„aggregateRating“:
{„@type“: „AggregateRating“,
„ratingValue“: „%%DEINE DURCHSCHNITTSBEWERTUNG%%“,
„reviewCount“: „%%ANZAHL DER BEWERTUNGEN%%“
}
}
</script>

 
Wir empfehlen die Verwendung von Schema Apps, die eventuell von deinem Website Provider angeboten werden oder die Hilfe von einem Programmierer, falls dich dieser Javascript erschrecken sollte.
 

Technische Fehler vermeiden

 
Langsame Ladegeschwindigkeit der Website: Es ist schon seit geraumer Zeit bekannt, dass langsame Websites von Suchmaschinen bestraft werden. Natürlich gefallen lange Wartezeiten auch nicht deinen Besuchern. Der Täter ist in der Regel eine oder mehrere Fotos auf deiner Website, die zu groß sind. Achte daher bei qualitativ hochwertigen Bildern, sie zu komprimieren, bevor du sie auf deiner Website hochlädst.

404s und 500s: Ein 404-Fehler ist ein „page not found“-Fehler. Du bist wahrscheinlich schon öfter auf einige gestoßen. Das kann unter anderem passieren, wenn du mit deiner Domain umgezogen bist, eine bestimmte Seite verschoben hast oder wenn du eine Seite gelöscht hast. Ein 500er Fehler ist ein „interner Servicefehler“, der seltener auftritt. Diese Fehler werden sich in einem technischen SEO-Audit zeigen oder optional in der Google Search Console durch einen Scan. Eine Gewohnheit, die du übernehmen solltest ist die Google Search Console auf Fehler wie 404s oder sogar 500s zu überprüfen. Du kannst die Fehlerbehebung durchführen, indem du deine Website mit der Google Search Console verbindest. Dann klickst du auf „Crawling Fehler“ und bekommst alle Fehler angezeigt, wenn vorhanden. Im nächsten Schritt können die Fehler durch eine Weiterleitung behoben werden.
 
 

Schritt 5: Link Building

 
Je mehr qualitativ hochwertige Websites mit deiner Website verlinkt sind, desto besser. Du kannst dir Link Building wie die SEO-Version der Mundpropaganda vorstellen.

Während Mundpropaganda und Link Building organisch ablaufen, kannst du den Prozess auch beschleunigen, indem du die Ergebnisse selbst hervorrufst. Wie du hier vorgehen solltest erfährst du im Folgenden.
 

Mehrwert bieten

 
Wenn du möchtest, dass andere Websites auf deine Website verlinken, musst du ihnen etwas bieten. Wenn die Verlinkung zu deiner Website nicht zur Verbesserung derer beiträgt, wird nichts passieren. Du kannst Dutzende von E-Mails versenden, der ROI wird jedoch ohne Mehrwert ausbleiben. Es klingt einfach, aber diese Grundregel wird hunderte, wenn nicht tausende Male am Tag gebrochen. Dein Ziel ist nicht der Linkaufbau, dein Ziel ist es, Produkte und Inhalte zu schaffen, die es wert sind verlinkt zu werden.

Der Link Building-Prozess ändert sich aufgrund einer Reihe von Faktoren. Was funktioniert und was nicht, hängt von deinem Unternehmen, deiner Branche und deinen Produkten bzw. Inhalten ab. Ein Content-Vermarkter und ein E-Commerce-Shop-Besitzer haben beispielsweise nicht die gleiche Absicht beim Link Building. Einer der Hauptunterschiede zwischen Link Building für E-Commerce und einer traditionellen Website besteht darin, dass die Autorität einzelner Seiten weitaus wichtiger ist als die Autorität der Website im Allgemeinen. Dies gilt insbesondere für einen Händler mit einer vielfältigen Produktpalette.

Wenn du eine E-Commerce-Website betreibst, solltest du sicherstellen, dass du dich auf Link Building konzentrierst, das nicht nur auf deine Homepage, sondern auch auf deine Produkt-, Kategorie- und Herstellerseiten abzielt.
Wenn die Architektur deiner Website optimiert ist, profitieren meistens mehrere Seiten. Der positive Einfluss sickert meistens in die entsprechenden Unterseiten über, was für SEO großartig ist.

Dazu kommt, dass der ROI für Links höher ist, die direkt auf Produkt- und Kategorie-Seiten verweisen. Jemanden dazu zu bringen, auf eine Produkt- oder Kategorie-Seite zu verlinken, ist oft schwieriger als jemanden dazu zu bringen, auf eine Website mit Content zu verlinken.
 

Zwei Wege um am einfachsten vorzugehen

 

1. Nutze die Vorteile veralteter und verlagerter Ressourcen

 
Was passiert, wenn jemand in deiner Branche aus dem Geschäft ausscheidet? Tausende von neuen Backlink-Möglichkeiten werden geschaffen.
Warum? Denn die Chancen stehen gut, dass der Mitbewerber Backlinks erworben hat. Jetzt müssen alle Websites, die mit deinem ehemaligen Konkurrenten verbunden waren, eine andere Verbindung finden. Und das ist deine Chance.
 
Aber wie findest du Konkurrenten, die aus dem Geschäft ausgeschieden sind? Es ist einfacher, als du denkst.

Überprüfe Auktionen: Die meisten Websites, die Domains verkaufen (z.B. GoDaddy ) ,bieten Auktionen für bald ablaufende Domains an. Du kannst die erweiterte Suchfunktion nutzen, um wertvolle Domains (mit vielen Backlinks in deiner Branche) zu filtern.

Check die News: Es klingt einfach, weil es so ist! Überwache Google News und halte ein Auge auf Artikel mit Unternehmen aus deiner Branche, die Bankrott gehen oder ihr Business aufgeben.
 
Sobald du eine Liste von Domains hast, die veraltet oder ausgeschieden sind, musst du die Websites finden, die auf sie verweisen. Wir verwenden dafür den Site Explorer von Ahrefs.
 

Wenn du Ahrefs verwendest, kannst du wie folgt vorgehen:

  • Benutze den „Site Explorer“ und gebe die URL der abgelaufenen Domain oder des geschlossenen Unternehmens ein.
  • Navigiere zu „Backlinks“ in der linken Spalte.
  • Exportiere die Backlinks für die abgelaufene Domain oder das aufgegebene Business.

 
Jetzt hast du eine Liste von Websites, die auf einen nicht mehr existierenden Konkurrenten oder eine abgelaufene Domain verlinken. Wäre es nicht wertvoll für dich, wenn du einen sehr viel existierenden Ersatz für deinen toten (oder bald toten) Link anbieten würdest?

Alles, was du jetzt tun musst, ist die Hand auszustrecken und sie wissen zu lassen, wie du von Nutzen sein kannst. Die E-Mail, die du dazu versendest, kann unglaublich einfach und direkt sein:

Hallo …,
auf Ihrer Website X ist mir aufgefallen, dass der Link zu Y nicht funktioniert.
Man kann Z jetzt über „DEINSHOPNAME.COM“ kaufen.
Ich dachte mir, das könnte Ihnen weiterhelfen.
Viele Grüße,
Max Müller

 

2. Nimm deine Markenbezeichnung zurück

 
Hier findest du eine Schritt-für-Schritt Lösung für die Umwandlung von Markenbezeichnungen in Backlink-Möglichkeiten:

Der Zweck dieser Off-Page Taktik ist, Gelegenheiten zu finden, bei denen andere Websites zwar deine Produkte, Markennamen oder Website mit Namen erwähnen, aber keinen Link als Verbindung hergestellt haben.
 
1. Fang mit deinem Namen an. Wie könnten dich Besucher aktiv bei Google suchen? Nehmen wir also an, deine Website-Domain ist „meyermoselweine.de“ und die Leute bezeichnen dein Unternehmen als „Mayer Weine“, „Mayer Mosel“ oder „Meyer Weine“.

2. Nimm jeden dieser Namen und setze ihn bei Google ein. Für jede deiner Suchanfragen gibt es Scraping-Erweiterungen für den Chrome-Browser, wie z.B. „Oscraper“, der alle Suchergebnisse in eine Textdatei packt, so dass du keine Zeit verschwendest. Wiederhole das Brainstorming von Namen, wenn du bekannte Produktnamen oder andere Namen hast, die mit deiner Website verbunden werden. Zum Beispiel: „Meyer Weingläser“, „Meyer Geschenkkörbe“, „Meyer Rotweine“, etc.

3. Klick auf die Links, die nicht in deinem Besitz sind und schau, ob die Websites, auf denen du erwähnt wurdest, mit deiner Website verlinkt sind oder nicht.

4. Notiere dir die Websites, die deine Marke erwähnt haben und nicht mit deiner Website verlinkt sind.

5. Erstelle eine einfache, freundliche E-Mail-Vorlage, um diese Websites darauf hinzuweisen. Stell sicher, dass du die genaue URL deiner Seite abschickst, auf die sie verlinken sollen. Im besten Fall erhältst du einen Link zu einer Produktseite von einer Website, die mit deiner Branche in Verbindung steht. Wenn sie nicht mit der Verlinkung auf eine relevante Produktseite übereinstimmen, ist die Homepage auch kein schlechter Anfang.

6. Geh auf die Website der einzelnen Unternehmen, die mit „nicht verlinkt“ gekennzeichnet sind, und finde die Kontaktinformationen. Um sicher zu gehen, dass deine Anfrage an die richtige Person geht, ist es vielleicht besser, die Teamseite zu überprüfen oder die Mitarbeiter auf LinkedIn zu sortieren.

7. Benutze deine Vorlage und schreibe die Websites an. Verwende deren Namen, sei nett und vesuche weniger aufdringlich zu wirken.

8. Alle 3-4 Tage solltest du es immer wieder erneut versuchen, bis du eine klare Antwort: „Ja“ oder „Nein“ erhältst.

9. Wiederhole den Vorgang mit den anderen Bezeichnungen deiner Marke.
 
Um die besten Ergebnisse zu erzielen, solltest du verschiedene Varianten deiner E-Mail-Vorlage testen.

Du kannst auch eine Veränderung in der Anzahl und Qualität der Antworten sehen, die du erhältst, je nachdem, an wen du schreibst. Zum Beispiel könntest du feststellen, dass mehr Manager als Sachbearbeiter antworten (oder umgekehrt) und kannst deine Vorlage weiter optimieren.
 
 

Schlusswort

 
Vom Starter bis zum Fortgeschrittenen in ca. 10 Minuten? Nicht schlecht, herzlichen Glückwunsch!

Es gibt immer noch so viel zu erforschen, wenn es um SEO geht. Je tiefer wir tauchen, desto komplexer wird die Welt. Ein SEO-Guide für Fortgeschrittene ist in Arbeit, in der Zwischenzeit heißt für dich, anfangen und loslegen. Nimm das, was du in den Schritten eins bis fünf gelernt hast und beginne mit dem Experimentieren.

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