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11 wichtige E-Mail-Marketing-Tipps, die du kennen musst

 Denis Fenger  /  Zuletzt überarbeitet: 22.09.2020   
11 wichtige E-Mail-Marketing-Tipps

Kämpfst du darum, gute Ergebnisse mit deinen E-Mail-Marketing-Kampagnen zu erzielen?

Dann schau dir jetzt diese 11 wichtigen Tipps für dein E-Mail-Marketing genau an.

Lass uns gleich loslegen.

1. Verwende die Doppelt-Senden-Strategie

Wenn du die Doppelt-Senden-Strategie verwendest, werden mehr Abonnenten deine E-Mails öffnen.

Das bedeutet eine bessere Chance, mehr Einnahmen aus diesen E-Mail-Kampagnen zu erzielen.

Also: Was genau ist die Doppelt-Senden-Strategie?

Einfach ausgedrückt bedeutet es, dass du die gleiche E-Mail erneut an die Abonnenten senden solltest, die deine erste E-Mail nicht geöffnet haben, aber mit einer anderen Betreffzeile.

Und warum?

Weil viele Personen auf deiner E-Mail-Liste deine E-Mail beim ersten Mal nicht öffnen werden.

Durch erneutes Senden derselben E-Mail an diese „Nicht-Öffner“ kannst du deine Öffnungsraten und deinen E-Mail-Marketing-ROI erhöhen.

Heute ist so ziemlich jede E-Mail-Marketing-Software in der Lage, zu erkennen, ob eine E-Mail geöffnet wurde oder nicht.

Im Anschluss kannst du automatisch eine Kopie oder neue Version mit entsprechendem Zeitabstand versenden, wenn die E-Mail nicht geöffnet wurde.

So kann das zum Beispiel bei ActiveCampaign aussehen:

Wenn-dann E-Mail-Bedingung ActiveCampaign
Falls du dir noch nicht ganz sicher bist, welche Software zu dir passt oder ob dein aktuelles Tool für dich geeignet ist, dann schau dir unbedingt unseren ultimativen E-Mail-Marketing-Software-Vergleich an.

Zurück zum Thema.

Achte auf diese Dinge, bevor du die gleichen E-Mails erneut versendest:

  • Erstelle eine bessere Betreffzeile, die Nicht-Öffner zum Öffnen deiner E-Mails anregt.
  • Optimiere den Text vor der Kopfzeile.
  • Achte auf deine Sendezeit.
  • Sende die neue E-Mail nicht sofort noch einmal – warte mindestens einen Tag ab. Im Idealfall solltest du 3-5 Tage warten, bevor du die gleiche E-Mail an „Nicht-Öffner“ erneut sendest.

2. Nutze Cliffhanger in deiner Betreffzeile

Wie bringt man am besten mehr Menschen dazu, deine E-Mails zu öffnen?

Der naheliegendste Weg ist, sie miteinzubeziehen und das funktioniert auch.

Aber es gibt noch mehr.

Du kannst deine E-Mail-Abonnenten mit deinen Betreffzeilen locken und sie mit einem Cliffhanger neugierig machen.

Und wie?

Cliffhanger, die als altmodische Werbetechnik eingesetzt werden, enthalten den Lesern etwas vor, was sie letztlich dazu bringt, mehr zu erfahren.

Hier sind zwei Beispiele, um dir zu zeigen, wie du diese Technik in deinen Betreffzeilen verwenden kannst.

Ich habe diese Betreffzeilen von Reisegesellschaften genommen:

„So aufwachen…“

„Das Geheimnis eines tollen Urlaubs…“

Da diese beiden Betreffzeilen unvollständig sind und ihnen eine Ellipse folgt, zwang es mich, die E-Mails zu öffnen.

Vorsicht: Verwende diese Technik nicht zu oft, da es deine Abonnenten nerven kann.

Außerdem solltest du deine Leser nicht clickbaiten.

Es ist zum Beispiel ein Clickbait, wenn du deine Interessenten mit einem schockierenden oder sehr interessanten Betreff anlockst, aber nicht wirklich oder unzureichend im Text wieder darauf eingehst.

Leser fühlen sich dann sehr schnell hintergangen und verlieren das Vertrauen zu dir. Wenn du also etwas behauptest, dann geh auch genau darauf ein oder du bist deine Abonnenten los.

3. Schenke deinem Preheader die gleiche Aufmerksamkeit, wie deiner Betreffzeile

Der Text hinter oder unter dem Betreff ist super wichtig.

Je verlockender dein Vorspann ist, desto besser sind deine Öffnungsraten.

Ich würde sagen, dass die effektive Nutzung von Preheadern eine der einfachsten Möglichkeiten ist, das Engagement zu erhöhen.

Aber gleichzeitig der häufigste Fehler, den Marketer machen: sie vernachlässigen diesen Platz.

Es ist nicht so, dass sie keinen Vorschautext erstellen, aber sie verwenden ihn nur selten, um die Betreffzeilen zu ergänzen oder zu vertiefen. Und sie schenken ihm nicht die gleiche Aufmerksamkeit, die sie ihren Betreffzeilen widmen.

Lerne also, sowohl deinen Preheader-Text als auch die Betreffzeilen zu optimieren.

Im folgenden Beispiel leistet Myprotein gute Arbeit mit dem Preheader, indem sie ihn zur Ergänzung der Betreffzeile verwenden:

Guter E-Mail Betreff und Preheader
Denk daran – dein Vorspann ist genauso wichtig wie die Betreffzeile selbst.

4. Halte deine CTA-Buttons kontextbezogen

Als Marketer arbeitest du hart daran, eine auffällige Betreffzeile zu gestalten und überzeugende E-Mail-Texte zu schreiben.

Wenn du jedoch keine CTAs (Call-to-Actions) entwirfst, die die Abonnenten zum Anklicken deiner Nachrichten ermutigen, könnten deine Kampagnen zu kurz greifen.

Anstatt etwas Allgemeines wie „jetzt kaufen“ zu verwenden, lass dir etwas einfallen, das die Leser ein bisschen mehr anspricht.

Wenn du CTAs erstellst, stell dir auch diese Fragen:

  • Ist es beschreibend?
  • Ist es leicht darauf zu handeln?
  • Ist es schwer zu übersehen?

Im folgenden Beispiel leistet Casper Sleep mit seinem CTA großartige Arbeit. Der CTA-Button passt dabei gut zur Betreffzeile und zum Text der E-Mail.

Casper E-Mail CTA

5. Mache Engagement zur Priorität

Die meisten Marketingexperten gehen an das E-Mail-Marketing mit einem kurzfristigen Ziel vor Augen heran – die Verkäufe anzukurbeln.

Das ist eine logische Konsequenz, schließlich ist das Hauptziel deiner E-Mail-Marketing-Kampagnen die Umsatzsteigerung.

Aber es ist eigentlich das Gegenteil von dem, was du tun solltest. Du solltest dich auf den Aufbau einer Beziehung zu deinen Abonnenten konzentrieren.

Menschen treten deiner E-Mail-Liste bei, weil sie mehr über dein Business wissen wollen, und nicht, weil sie Produkte von dir kaufen wollen.

Denk daran, dass Engagement ist der Schlüssel zu langfristig guten Erträgen aus deinen E-Mail-Kampagnen ist.

6. Halte den Betreff kurz, um auf dem Smartphone aufzufallen

Möchtest du die Öffnungsraten deiner E-Mails erhöhen?

Kürze deine Betreffzeilen!

Wusstest du, dass heutzutage 53% der E-Mails auf mobilen Geräten geöffnet werden?

Du hast nicht viel Platz, um deine Leser anzulocken, also versuche, deine Betreffzeilen kurz und überzeugend zu halten, damit die Leser mehr wissen wollen.

Jetzt denkst du wahrscheinlich darüber nach, wie du deine Betreffzeilen kurz, verlockend und fesselnd zugleich halten kannst?

Hier ist das Wie:

  • Verwende Zahlen, Symbole oder Emojis (wenn passend).
  • Nutze die Power der Personalisierung.
  • Setze deine Kreativität ein.

Mit Personalisierung ist der Bezug zum Nutzer gemeint.

Wenn du beispielsweise eine Liste für Azubis hast (oder Kontakte als Azubis markiert hast), dann kannst du das im Betreff nutzen.

Beispiel: „So kannst du als Azubi…“

Auf den Punkt Kreativität geh ich hier nicht weiter ein, das überlasse ich dir.

Probiere deine Ideen einfach aus und teste, wie gut sie funktionieren.

7. Verwende eine Frequenzbegrenzung

Wir alle wissen, dass jeder Kanal über den wir Nachrichten erhalten, zu frustrierten Nutzern führen kann und E-Mail-Marketing ist da keine Ausnahme.

Jeder Abonnent hat sein Limit, wenn es darum geht, wie viele Nachrichten er erhält und wenn du dieses Limit überschreitest, hat das Konsequenzen.

Nahezu 46% der Abonnenten werden deine E-Mail als Spam markieren oder sich von deiner E-Mail-Liste abmelden, wenn es ihm zu viel wird.

Jetzt stellt sich die Frage, wie du übermäßige E-Mails an deine Abonnenten vermeiden kannst.

Nutze eine Frequenzbegrenzung!

Eine Frequenzbegrenzung bzw. Frequency Capping ist ein Feature, mit dem du die Anzahl der Mails, die deine Abonnenten während einer bestimmten Zeit erhalten, begrenzen kannst.

Du kannst den Wert auf die gewünschte Anzahl einstellen, um die Gefahren von übermäßigen E-Mails zu vermeiden.

Das mag zwar ein Tipp des gesunden Menschenverstandes sein, ist aber keine gängige Praxis, insbesondere für B2C-Unternehmen.

Als Abonnent haben wir alle schon mal an einem Tag eine Werbe-Mail, eine „Kauf fortsetzen“- und Willkommens-Mail einer Website bekommen.

Wenn du die Häufigkeit deiner E-Mails begrenzt, kannst du verhindern, dass genau das bei deinen Abonnenten passiert.

Falls deine aktuelle E-Mail-Marketing-Software diese Feature nicht besitzt, dann kannst du es mit Automationen nachbilden.

Tipp: Wenn du nicht ganz mit Automationen vertraut bist, stell zumindest sicher, dass du für jede Kategorie von E-Mail einen anderen Tag auswählst. Zum Beispiel könntest du deine Blog-Beiträge immer montags verschicken und Erinnerungen oder anderes auf donnerstags.

8. Führe regelmäßige A/B-Tests durch

A/B-Testing ist eine Funktion, mit der du zwei Versionen einer E-Mail-Kampagne parallel laufen lassen kannst, um festzustellen, welche die bessere Leistung erzielt.

Dabei werden zufällige 50% der E-Mails an die einen Abonnenten deiner Liste gesendet und 50% an die anderen Empfänger.

Diese Funktion wird bei so ziemlich allen brauchbaren E-Mail-Marketing-Tools angeboten.

Hier am Beispiel von MailerLite:

A/B-Test MailerLite

In deinem Tool nicht vorhanden?

Dann solltest du es schleunigst wechseln.

Regelmäßiges Split-Testen ist eine der besten Möglichkeiten, deine E-Mail-Kampagnen zu verbessern.

Je mehr du testest, desto mehr Muster wirst du erkennen und desto besser kannst du deine E-Mail-Strategie anpassen.

Wenn du A/B-Tests durchführst, achte jedoch nicht zu sehr auf deine Meinung, da dein Bauchgefühl überraschend weit vom Ziel entfernt sein kann, wenn es darum geht, was im E-Mail-Marketing funktioniert.

Daher ist es unglaublich wichtig, deine Entscheidungen auf Daten und nicht auf Vermutungen oder Intuition zu stützen.

Welche Elemente der E-Mail sollten du split-testen?

  • Absenderzeile
  • Betreffzeile
  • Textvorschau (Preheader)
  • E-Mail-Text
  • Call-to-Action (CTA)

Teste jeweils nur ein Element auf einmal (entweder Betreffzeile oder Preheader), um die besten Ergebnisse zu erhalten.

Verwende A/B-Tests und nicht deine Vermutungen, um das Richtige auszuwählen.

Wir haben jetzt viel über Optimierungsmöglichkeiten gesprochen, die dein E-Mail-Marketing vorantreiben sollten.

Vielleicht solltest du aber auch nochmal dein jetziges Tool in Frage stellen, denn die meisten Unternehmer und Firmen nutzen leider die falsche Software für ihr Vorhaben.

Schau dir unseren E-Mail-Marketing-Software-Vergleich an.

Dort findest du immer die aktuell besten Tools für jede Art von Unternehmen.

9. Pflege deine E-Mail-Listen

Um mit E-Mail-Marketing gute Ergebnisse zu erzielen, musst du die schlechten Adressen entfernen, die sowohl deinen Ruf als auch deine allgemeine Zustellbarkeit beeinträchtigen.

Es ist kein E-Mail-Marketing-Tipp, über den viele schreiben, aber es ist enorm wichtig.

Zu viele Marketer konzentrieren sich darauf, ihre E-Mail-Liste zu vergrößern, aber sie vergessen, dass es keinen Vorteil mit sich bringt, mehr Leute auf der Liste zu haben, wenn du die Posteingänge deiner Abonnenten nicht erreichst.

Vergeude nicht deine ganze Energie darauf, mehr Leute auf deine Liste zu bekommen.

Richte einen Teil deiner Energie darauf, auch die Posteingänge deiner Abonnenten zu erreichen.

10. Mach es kurz

Mir ist aufgefallen, dass kürzere E-Mails mit größerer Wahrscheinlichkeit auf der Registerkarte „Primär“ landen.

Ist das ein Zufall?

Dieses Thema wird viel diskutiert. Und es gibt keine schlüssigen Beweise.

Wenn du nicht glaubst, dass die Länge der E-Mail eine Rolle spielt, um in der Registerkarte „Primär“ zu landen, dann kannst du einen A/B-Test durchführen.

In einigen Fällen sind längere E-Mails allerdings auch notwendig, vor allem wenn es in Richtung Storytelling geht.

Und auch hier mein Tipp: A/B-Teste es einfach.

11. Bleib auf dem Laufenden

Das E-Mail-Marketing hat sich erheblich verändert und entwickelt sich ständig weiter.

Was in der Vergangenheit funktioniert hat, funktioniert möglicherweise weder jetzt noch in naher Zukunft.

Und wir alle wissen das.

Deshalb glauben die meisten Marketer, dass der einzige Weg zum Erfolg darin besteht, mehr zu lernen.

Aber sie vergessen, dass auch das Verlernen dessen, was nicht funktioniert, von wesentlicher Bedeutung ist.

Wenn du einigen E-Mail-Marketing-Mythen und Missverständnissen zum Opfer fällst, sinkt deine Conversion von diesem Kanal.

Sei dir bewusst, was nicht funktioniert und vermeide diese Fehler um jeden Preis – wenn du deine Abonnenten in Kunden verwandeln willst.

Schlusswort

Das E-Mail-Marketing gibt es schon seit etlichen Jahren, aber nur wenige Marketingexperten beherrschen es.

Wenn du diesen Kanal schnell beherrschen willst, solltest du diesen Rat im Kopf behalten:

Konzentriere dich auf das, was dein Publikum hören will, und erst dann auf das, was du ihm sagen willst.

Behalte das im Hinterkopf, und bist auf dem besten Weg, über diesen Kanal deinen Erfolg zu maximieren.

Falls du dir noch nicht genau sicher bist, welches E-Mail-Marketing-Tool am besten zu deinem Business passt oder wenn du dir nicht ganz sicher über dein aktuelles Tool bist, dann schau hier vorbei.

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