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Diese 8 SEO-Fehler kosten dich bares Geld

06.05.2019     /    Lukas Hilbert

SEO erfordert eine Investition in Zeit und in der Regel finanziellen Mitteln, um im Laufe gute Ergebnisse für die eigene Website zu erzielen. Da SEO eine längerfristige Investition ist, nicht wie viele andere digitale Marketingkanäle, kann es schnell versteckte Herausforderungen, Probleme und Kosten geben. Diese Probleme können sich nicht nur auf die Performance auswirken, sondern auch die Profitabilität der Investition gefährden.

Leider sind viele Unternehmen und Organisationen im Bereich SEO komplett ausgebrannt. Der Aufwand und die Ressourcen, die in SEO investiert wurden, sind aufgrund bestimmter Aspekte der Prozesse, der beteiligten Personen oder geschäftlicher Herausforderungen verschwendet worden. Und das kann selbst die besten Kampagnen zunichtemachen.

Hier sind acht konkrete Fehlerquellen, die bei der Suchmaschinenoptimierung zu Geldverschwendung führen, ohne dass du es überhaupt merkst. Falls du dich bei einigen der Punkte selbst ertappst oder deine liefernde Agentur, dann solltest du sofort handeln und die entsprechenden Maßnahmen ergreifen, um deine Erfolgsaussichten um ein Vielfaches zu erhöhen.
 
 

1. Keine im Vorfeld definierten Ziele

 
Ohne klare Ziele kann viel Geld verschwendet werden, indem man sich auf die falschen oder auf keine Leistungsmerkmale konzentriert. Es gibt nichts missverständlicheres als SEO Spezialisten, die über eine Reihe von Kennzahlen sprechen, während Geschäftsführer oder Eigentümern über komplett andere Dinge reden.

Es kann ja alles gut klingen. Aber die meisten Beziehungen gehen schief, wenn Dinge offengelassen oder nur „vermutet“ werden.

Stelle daher vorab sicher, dass jeder Beteiligte versteht, wie „Leistung“ definiert ist, wenn Geld investiert wird.
 
 

2. Messung der falschen Kennzahlen

 
Viele SEO- und Webanalyse-Kennzahlen gibt es schon seit langem. Das bedeutet aber nicht, dass sie für jedes Unternehmen oder jede Kampagne geeignet sind. Tatsächlich bedeuten sie oft unterschiedliche Dinge innerhalb von Segmenten, Verhaltensweisen oder Customer Journeys für dasselbe Produkt oder dieselbe Dienstleistung.

Angenommen, wir sind auf bestimmte Ziele ausgerichtet, dann müssen wir sicherstellen, dass wir die richtigen KPIs und Metriken für jede Conversion kennen. Wenn wir in SEO investieren und uns nur die Conversions per letztem Klick ansehen, werden wir möglicherweise die Rolle der organischen Suche in der Customer Journey nicht sehen. Oder wir entscheiden uns versehentlich für Taktiken, die zu viel Zeit und Geld aufwenden und dabei nur einen kleinen Teil zu den Conversions beitragen.

Arbeite am besten von hinten und stelle sicher, dass du volle Transparenz über die Customer Journey hast, damit du jedes Rätselraten aus deinem Plan entfernen kannst. So kannst du die sinnvollsten Entscheidungen in deiner Strategie treffen, indem du alles genau steuern kannst.
 
 

3. Keine Rollenverteilung

 
Selbst bei vollständig definierten Rollen gibt es immer noch Herausforderungen, wenn es um die Zusammenarbeit und die effiziente Umsetzung von SEO-Maßnahmen geht.

Ohne definierte Rollen bei der Suchmaschinenoptimierung kannst du dir sicher sein, dass du Geld verlierst. Wenn die falschen Personen für Texte, SEO-Strategie, IT, Web-Updates oder Projektmanagement verantwortlich sind, dann wird das Budget auch direkt falsch eingesetzt.

Es ist wichtig festzulegen, wer für alle Komponenten verantwortlich ist, um den Erfolg zu sehen und zu messen. Wenn das eine Person ist, dann ist das großartig. Die Chancen für Erfolg stehen nämlich am besten, wenn jemand das gesamte Projekt im Überblick behält. So können mehrere Personen oder Einheiten das gleiche Ziel an einem Strang verfolgen. Mit undefinierten Rollen oder mit den falschen Leuten, kann es schnell passieren, dass einige Bereiche der SEO viel weiter voraus sind und auf andere warten müssen, die noch ihren Teil dazu beitragen müssen. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass du in diesem Fall die Leute bezahlst, die in der Warteschleife sitzen, um weitermachen zu können und auch die, die nicht schnell genug vorwärtskommen.

Die Ineffizienz oder mangelnde Fähigkeiten sind ein großer Bereich, bei dem SEO Budget oft verschwendet wird.
 
 

4. Arbeiten ohne Plan

 
Ich denke, es gibt einen guten Grund, warum man agile Methoden in der Suchmaschinenoptimierung anwenden sollte. Wenn du ohne eine Art Plan vorankommst, dann bist du zu agil und wirst immer in einem reaktiven und nicht in einem proaktiven Modus stecken bleiben.

Wenn deine SEO Leute ständig zappeln und du derjenige bist, der alle Fragen über was und warum stellt, ist das kein gutes Szenario. Das bedeutet, dass es keinen Plan gibt, die SEOs zu beschäftigt sind oder dass sie dein Business nicht verstehen.

Es tut mir mittlerweile echt weh, wenn ich sehe, wie sich solche Szenarien abspielen.
 
 

5. Eine Website mit SEO Defiziten haben

 
Ich bin jemand, der es schwer hat, „nein“ zu sagen, um SEO-Projekte zu übernehmen, auch wenn die Technologie, auf der die Website basiert, eine große Herausforderung darstellst.

Dazu gehört Sturheit und auf der anderen Seite haben wir einen Weg gefunden, auch diese Websites erfolgreich zu machen. Der größte Teil, um sicherzustellen, dass kein Geld mit SEO verschwendet wird, ist schon vorher zu wissen, womit man es bei einem Projekt zu tun hat. Eine vollständige Prüfung der Website-Technologie ist ein guter Ausgangspunkt. Es hilft ungemein, zuerst einen Check zu machen und zu sehen, welche SEO-Elemente aktualisiert werden können und welche nicht.

Ohne die Herausforderungen und Workarounds zu kennen, kannst du in eine SEO-Vereinbarung einsteigen und dabei Zeit und Geld für etwas ausgeben, das letztendlich eine verlorene Sache ist oder verschrottet werden muss. Niemand will 10.000 Euro für SEO ausgeben, um schließlich in eine Sackgasse zu geraten und sich sagen zu lassen, dass man eine neue 25.000 Euro Seite braucht.

Es ist besser, dies im Voraus zu wissen und ein angemessenes Budget zu erstellen oder sich zu entscheiden, an der aktuellen Website festzuhalten und zu versuchen, sie zumindest in Bezug auf Leistung und Optimierung zu maximieren.
 
 

6. Keine Ressourcen für Content haben

 
Content bzw. Inhalte für Seiten sind der Kraftstoff für SEO.

Am Anfang war es eine der drei größten Herausforderungen für mein Team und mich, wenn es bei SEO-Projekten keine Quelle für Inhalte und Texte gab oder wenn die verantwortliche Person oder Einheit nicht die Bandbreite hat, um sie rechtzeitig zu produzieren. Ich verstehe total, dass wir alle beschäftigt sind, nur ist der Content in den meisten Fällen sehr wichtig für die SEO-Arbeit. Es ist zwar möglich, sich an andere On-Page-Faktoren zu halten und sich auf externe Faktoren wie das Linkbuilding zu konzentrieren, während man auf Inhalte wartet. Aber… wenn der Inhalt nicht geliefert wird, dann kann es den gesamten SEO-Prozess aufhalten und dazu führen, dass Geld in anderen Bereichen verschwendet wird.

Aus dem Grund bieten wir inzwischen auch das Schreiben von Texten an, weil genau dieses Problem bei sehr vielen Unternehmen immer häufiger vorkommt. Es mag teuer erscheinen, für Inhalte zu bezahlen, wenn man sie nicht selbst bereitstellen kann, aber im Nachhinein ist es wahrscheinlich billiger als für SEO zu zahlen, die über Monate nicht effektiv ist, während man wartet.
 
 

7. Anwenden veralteter Strategien und Taktiken

 
Du darfst dich nicht gezwungen sehen, „SEO umzusetzen“. Das führt typischerweise zu erzwungenen Taktiken und oft zu Handlungen, die fehlgeleitet oder nicht mehr wirkungsvoll sind.

Es gibt Warnzeichen wie die Konzentration auf Meta-Tags, das Einreichen von Seiten, das Einfügen von Städtenamen am Ende von Seiten, das Erstellen vieler Subdomains und vieles mehr.

Wenn sich etwas veraltet oder nach Spam anfühlt, dann nimm dir einen Moment Zeit zum Innehalten und stelle sicher, dass die Taktiken und Strategien mit den aktuellen Best Practices und Standards für die Optimierung deiner Website übereinstimmen.

Viel Geld kann in Zeit und Energie versenkt werden, indem man sich auf nicht effektive und veraltete SEO-Praktiken konzentriert.
 
 

8. Für Tools und Software bezahlen, die du nicht brauchst

 
Wir müssen hier nicht tief in dieses Thema einsteigen.

Du solltest nur wissen:

  • Welche Tools du nutzt
  • Für welche Tools du bezahlst
  • Ob dir die Tools bei deiner Kampagne wirklich helfen

Es gibt höchstwahrscheinlich Tools, die du nur nach Bedarf nutzen kannst, um zu verhindern, dass du Monat für Monat zahlst, wenn du sie nicht wirklich benötigst. In anderen Fällen gibt es aber auch viele Tools wo du keine Wahl hast. Sei dir bewusst, was du wirklich brauchst und welche Anforderungen sich durch Software und Tools erfüllen sollen, damit du kein Geld für Dinge verschwendest, die du nicht brauchst. Gerade bei SEO Tools ist oft weniger mehr.
 
 

Fazit

 
Du willst eine gut geölte SEO-Maschine haben. Das tun wir alle.

Wir wollen eine Strategie, die auf alle Ziele und Kennzahlen ausgerichtet ist, die wir alle verstehen. Wir wollen auch sicherstellen, dass wir den Zeitplan und das Budget einhalten. Wir alle glauben an die Power von SEO und wie sie sich auf den Erfolg von Unternehmen und Organisationen auswirken kann. Doch selbst die besten Absichten können manchmal zu schlechten Plänen und Investitionen führen, wenn die Warnungen in den genannten Bereichen nicht wahrgenommen werden.

Wir empfehlen dir, zuerst deine Ziele abzustecken, damit du im Anschluss genau weißt, wie du den Erfolg einer Kampagne messen kannst. Im Anschluss kannst du an einem strukturierten Plan für deine Website arbeiten und bestimmte Rollen für die Bereiche von SEO definieren. Dann heißt es umsetzen und zwar genau nach deinem Plan, nach den aktuellen Richtlinien und mit den Ressourcen, die du dafür benötigst. Jetzt steht deinem Erfolg mit SEO nichts mehr im Weg.

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